Semaya führt kein Konto, verlangt keine Anmeldung und sendet keine Nutzungsdaten. Diese Erklärung sagt genau, was das heißt und wo die eine Ausnahme liegt.
Stand: 14. August 2026 · gilt für die App Semaya auf iOS und Android
Can Atilla Toparlak · TopWeb Digital, Einzelunternehmen · Sieker Landstraße 43d, 22143 Hamburg, Deutschland · info@topweb-digital.com
Semaya berechnet alles auf deinem Gerät. Es gibt keinen Server, der weiß, wer du bist, welchem Glaubensweg du folgst, wo du dich aufhältst oder wann du betest. Keine Benutzerkonten, keine Anmeldung, keine Werbenetzwerke, keine Analysewerkzeuge, keine Absturzberichte und keine Bausteine fremder Anbieter, die im Hintergrund Daten abziehen.
Die Religionszugehörigkeit gehört nach Artikel 9 DSGVO zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten. Der einzige wirklich sichere Umgang damit ist, sie gar nicht erst zu erheben. Danach ist die App gebaut.
Die folgenden Angaben liegen ausschließlich im geschützten Speicherbereich der App. Sie werden nicht übertragen, von uns nicht gesichert und nicht mit anderen Geräten abgeglichen:
Wenn du die App löschst, verschwindet all das mit ihr. Es bleibt nichts zurück, was wir aufbewahren könnten.
Gebetszeiten und Gebetsrichtung lassen sich ohne Standort nicht berechnen. Semaya fragt deshalb nur die Berechtigung „beim Verwenden der App" ab, nie den Zugriff im Hintergrund. Dein Aufenthaltsort wird nicht verfolgt.
Damit in den Einstellungen „Hamburg" steht und nicht „53.551, 9.993", lässt Semaya die Koordinaten in einen Ortsnamen umwandeln. Dafür wird der Ortsdienst des Betriebssystems aufgerufen. Diese Dienste arbeiten nicht nur auf dem Gerät: Sie können die Koordinaten zur Auflösung an Apple beziehungsweise Google übermitteln. Das ist der einzige Vorgang in Semaya, bei dem Daten das Gerät verlassen können.
Wir erfahren davon nichts. Die Anfrage läuft zwischen deinem Telefon und dem Hersteller deines Betriebssystems, nicht über uns. Übermittelt werden die Koordinaten, nicht dein Glaubensweg und keine sonstige Angabe aus der App. Es gelten die Bestimmungen von Apple beziehungsweise Google.
Wenn du das nicht möchtest, entziehe der App in den Systemeinstellungen die Standortberechtigung. Gebetszeiten und Gebetsrichtung stehen dann nicht mehr zur Verfügung; Kalender und Feiertagserinnerungen funktionieren weiter.
Alle Erinnerungen werden auf dem Gerät geplant und vom Betriebssystem ausgelöst. Es gibt keine Push-Nachrichten von einem Server, folglich auch kein Push-Token und keine Geräte-Kennung, die irgendwo hinterlegt wäre.
Semaya enthält keine Werbung, keine Kennungen für Werbezwecke und keine Nachverfolgung über App- oder Websitegrenzen hinweg. Die Abfrage zur App-Nachverfolgung erscheint deshalb gar nicht erst. Es gibt nichts zu erlauben.
Beim Herunterladen und Aktualisieren verarbeiten Apple und Google eigene Daten, etwa dein Store-Konto und Angaben zum Gerät. Darauf haben wir keinen Einfluss. Von den Stores erhalten wir nur zusammengefasste, nicht personenbezogene Zahlen.
Nach der DSGVO stehen dir Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu (Artikel 15 bis 21).
In der Praxis läuft das hier ins Leere, und zwar zu deinen Gunsten: Wir haben keine Daten über dich. Eine Auskunft könnten wir nur mit „uns liegt nichts vor" beantworten. Alles, was Semaya über dich weiß, liegt auf deinem Telefon und wird mit der App gelöscht.
Du kannst dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig ist der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.
Soweit überhaupt eine Verarbeitung stattfindet, beruht sie auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO: Sie ist zur Erfüllung dessen erforderlich, wofür du die App installiert hast. Den Glaubensweg gibst du selbst und freiwillig an; er verlässt dein Gerät nicht und wird von uns zu keinem Zeitpunkt verarbeitet.
Ändert sich etwas an der Funktionsweise, wird diese Erklärung vorher angepasst. Das Datum oben zeigt den letzten Stand. Diese deutsche Fassung ist die maßgebliche; Übersetzungen dienen dem Verständnis.